Unser Schulprogramm

Unser Schulprogramm

Die KGS Dönhoffstraße ist eine konfessionsgebundene städtische Grundschule. Sie sieht sich somit den christlich-katholischen Glaubensgrundsätzen verbunden. Grundlegend ist für uns die Achtsamkeit vor der Schöpfung, vor Gott und den Menschen. Dies schlägt sich im gesamten schulischen Miteinander nieder.

Pädagogisch orientiert sich unsere Schule – unter Berücksichtigung der amtlichen Richtlinien und Lehrpläne – an den Lehren der italienischen Ärztin und Pädagogin Maria Montessori (1870-1952).

Die Montessori-Pädagogik ist eine Pädagogik vom Kinde aus. Das heißt, das Kind mit seinen Bedürfnissen steht im Mittelpunkt der erzieherischen und unterrichtlichen Bemühungen. Auch Kinder sind bereits vollwertige Personen, ihre Würde ist daher unantastbar. Jedes Kind ist anders und diese verschiedenen Kinder haben das Recht, in ihrer jeweiligen Besonderheit wahrgenommen und mit Respekt behandelt zu werden.

Schulkonzept

Das Konzept der KGS basiert auf zwei Säulen. Zum einen ist sie eine konfessionsgebundene Schule, die sich mit den christlich-katholischen Glaubensgrundsätzen verbunden sieht. Grundlegend ist für uns die Achtsamkeit vor der Schöpfung, vor Gott und den Menschen. Dies schlägt sich im gesamten schulischen Miteinander nieder. Die andere Säule ist die jahrgangsgemischte Freiarbeit, die etwa die Hälfte der Zeit stattfindet. Dort bieten wir den Kindern die Möglichkeit, ganz individuell nach den eigenen Bedürfnissen und Möglichkeiten zu lernen. Damit dies möglich ist, sind alle Klassen mit viel Material, vor allem mit Material aus der Montessori-Pädagogik, ausgestattet.

Jedes Kind ist anders und diese verschiedenen Kinder haben das Recht, in ihrer jeweiligen Besonderheit wahrgenommen und mit Respekt behandelt zu werden. Wir sehen unsere Aufgabe vor allem darin, die Kinder zu selbstständigen, mitverantwortlichen, mündigen und sozialen Wesen zu erziehen.

Tagesablauf

Der Schulmorgen beginnt mit einem offenen Anfang. Die Schultüren werden um 8.00 Uhr geöffnet. Dann sollen die Kinder in die Schule kommen und haben genügend Zeit, um sich Schuhe und Jacken auszuziehen und sich in die Klasse zu begeben. Wer mag, fängt dann auch schon mit der Freiarbeit an.

Um 8.10 Uhr beginnt für alle der Unterricht. In den ersten beiden Stunden findet in der Regel für alle Klassen Freiarbeit statt, die bis zur großen Pause um 9.40 Uhr dauert.

An die Freiarbeitsphase schließt sich die Spielpause von 9:40 Uhr bis 9:55 Uhr und die gemeinsame Frühstückspause in der Klasse an.

Nach der Pause (montags, dienstags und freitags) beginnt dann um 10.15 Uhr der jahrgangsbezogene Unterricht. Mittwochs und donnerstags geht allerdings noch für eine Stunde die Freiarbeit weiter. An diesen beiden Tagen beginnt der jahrgangsbezogene Unterricht um 11.00 Uhr.

Im Anschluss an die Unterrichtszeit bieten wir eine Betreuung im "offenen Ganztag" an, der gemeinsam mit der GGS Dönhoffstraße angeboten wird. Neben den OGS-Mitarbeitern kümmern sich hier auch Lehrer beider Schulen um die Kinder.

Freiarbeit

Die Freiarbeit bildet einen wesentlichen Bestandteil unseres Unterrichts und kommt dem Bedürfnis des Kindes nach individuellem Lernen in besonderer Weise entgegen. In der Freiarbeit wählt das Kind aus einem strukturierten Materialangebot (Montessori nennt dies die vorbereitete Umgebung) frei aus, was es für seine Entwicklung und Lernfortschritte braucht. Das Kind bestimmt weitgehend die Dauer und den Schwierigkeitsgrad seiner Tätigkeit und entscheidet, wenn möglich, selbst über die Wahl der Sozialform (Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit). Die Kinder können also solche Aufgaben wählen, die genau ihrem Leistungsstand entsprechen.

In der Freiarbeit lernen und arbeiten Kinder unterschiedlichen Alters gemeinsam. Eine altersgemischte Klasse schafft vielfältige Gelegenheiten, voneinander zu lernen, sich gegenseitig zu helfen, um Hilfe zu fragen, selbstständig zu werden und Konkurrenzängste abzubauen. Die Entwicklung des Sozialverhaltens der Kinder wird positiv begünstigt, unterschiedliche Leistungsstärken und –grenzen werden ganz selbstverständlich berücksichtigt und geachtet. Das Konkurrenzdenken rückt in den Hintergrund, das Helferprinzip fordert das Miteinander.

Das Ermöglichen von Konzentration ist eine zentrale pädagogische Aufgabe der (Montessori-) Freiarbeit. Konzentration stellt sich ein, wenn die Lehrerinnen die sensiblen Phasen sorgfältig beobachten und in den Klassenräumen entwicklungsspezifische Lernangebote (das "Montessori-Material") für das Kind bereithalten. Die Montessori-Arbeitsmittel wurden von Maria Montessori als didaktische Materialien entwickelt, die geistige Prozesse versinnbildlichen und abstrakte Elemente unseres Kulturbereiches (wie z. B. das Dezimalsystem im goldenen Perlenmaterial) im wörtlichen Sinne begreifbar machen. Das Material ist so aufgebaut, dass es stufenweise vom Konkreten zum Abstrakten führt und dabei möglichst viele Sinne mit einbezieht. Bei der Arbeit mit den Sandpapierbuchstaben kann das Kind z. B. den Buchstaben gleichzeitig sehen, ertasten und den dazugehörigen Laut hören. Das Material zeichnet sich durch einen hohen Aufforderungscharakter aus und ermöglicht dem Kind in der Regel eine selbstständige Fehlerkontrolle. In der Freiarbeit lernen die Kinder, wie man lernt. Es werden Kenntnisse, Fähigkeiten und Techniken erworben, die für das gegenwärtige sowie zukünftige Lernen notwendig sind.

In diesem Zusammenhang kommt der vorbereiteten Umgebung eine wichtige Bedeutung zu. Sie muss dem Kind Anregungen und Möglichkeiten bieten, die in ihm liegenden Fähigkeiten zu entfalten. Die Umgebung und das Material müssen die Neugier der Kinder wecken und es zu einer Tätigkeit herausfordern. Erst so können sich Konzentration und Lernerfolg einstellen.

Um einen situativen Bezug zum Alltag der Kinder zu gewährleisten, werden wechselnd Thementische mit jahreszeitlichem oder/und unterrichtlichem Bezug angeboten.

Die jahrgangsgemischte Gruppe

In unseren Klassen lernen und arbeiten Kinder unterschiedlichen Alters gemeinsam. Durch die Jahrgangsmischung entsteht eine natürliche soziale Struktur, die auch der Lebensumwelt des Kindes entspricht. Es führt die bereits bekannte Gruppenbildung im Kindergarten (Drei- bis Sechsjährige) konsequent weiter. In einer jahrgangsgemischten Gruppe entwickeln die Kinder nicht nur Kontakte zu Gleichaltrigen, sondern sie lernen durch ihr selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Handeln ganz selbstverständlich, auch Verantwortung für andere zu übernehmen. Eine altersgemischte Klasse schafft vielfältige Gelegenheiten, voneinander zu lernen, sich gegenseitig zu helfen, um Hilfe zu fragen, selbstständig zu werden und Konkurrenzängste abzubauen. Damit wird die Entwicklung des Sozialverhaltens der Kinder besonders positiv begünstigt.

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