Schule und Kirche

Katholische Grundschule

In unserem Schulalltag spielt das Ritual des täglichen Gebets eine wichtige Rolle, um unserem Glauben Ausdruck zu verleihen. In den einzelnen Klassen wird zum Beispiel vor Unterrichtsbeginn oder vor dem Frühstück gebetet.

Ein besonderer Aspekt des katholischen Glaubens ist die Verehrung der Heiligen, als Menschen, die uns gute Beispiele für unser eigenes Handeln geben können. Im Kirchenjahr werden daher nicht nur die Hochfeste Ostern, Pfingsten und Weihnachten besprochen, sondern auch die Tage, an denen wir bestimmter Heiliger gedenken, zum Beispiel St. Martin, Hl. Barbara, St. Nikolaus und der heiligen Maria als Gottesmutter.

Die Inhalte des katholischen Religionsunterrichts beschränken sich für uns nicht nur auf das Fach Religion, sondern sind in viele andere Bereiche des schulischen Lebens involviert. Die Kinder finden in den einzelnen Klassen Materialien vor, die biblische Texte, biblische Bildergeschichten, Materialien zur Entstehung der Evangelien und/ oder das Erleben und Feiern des Kirchenjahres zum Inhalt haben.

Für die Schule ist eine Gemeindereferentin Kontaktperson zum Pfarrbereich Herz-Jesu. Den Gottesdienst besuchen wir regelmäßig in der Herz-Jesu-Kirche. Schulgottesdienste finden vierzehntägig für das dritte und vierte Schuljahr statt. Zum Schulbeginn, am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien, an Aschermittwoch, zur Erstkommunion und zur Verabschiedung der Viertklässler feiern alle Kinder als große Schulgemeinde einen feierlichen Gottesdienst. Dieser wird von den Religionslehrerinnen in Zusammenarbeit mit der Pfarrei und den Kindern vorbereitet. Regelmäßig tagt die Fachkonferenz Religion, an der außer der KGS Dönhoffstraße noch die im gleichen Gebäude befindliche GGS Dönhoffstraße, sowie Vertreter der Gemeinde Herz-Jesu und der evangelischen Christuskirche teilnehmen.

Seit 1998 ist die Anzahl der Religionsstunden in der offiziellen Stundentafel für die Viertklässler von drei auf zwei Stunden gekürzt worden. Hier sind Schulen aufgefordert - in Zusammenarbeit mit den Pfarreien - Möglichkeiten zu suchen, einen Ausgleich zu finden. Wenn die Klassensituation es zulässt, praktizieren wir dies durch einen ganztägigen Aufenthalt in einer Jugendbildungsstätte oder in einem religiös gestalteten Projekttag in der Schule. Kinder haben dabei die Möglichkeit, neben sozialen Erfahrungen und dem Unterricht, verschiedenste Aspekte der Religion intensiv zu erfahren und sich damit zu beschäftigen.

Schulgottesdienste

Die 3. und 4. Schuljahre nehmen gemeinsam regelmäßig am Schulgottesdienst teil. Die Themen der Gottesdienste werden von den Religionslehrerinnen und dem zuständigen Geistlichen bzw. der Pastoralreferentin in Fachkonferenzen abgesprochen und im Religionsunterricht vorbereitet. Die Themen der Gottesdienste richten sich nach den besonderen Festzeiten bzw. -tagen der Kirche (Heilige, Vorbereitung auf die großen Feste, Kirchenjahr). Sowohl in den Gottesdiensten als auch im Religionsunterricht wird das liturgische Liedgut der Kinder gefestigt und erweitert. Die Gottesdienste werden oft als Wortgottesdienste gestaltet, wobei die Kinder mit Wortbeiträgen, aber auch durch aktives Handeln, stark einbezogen werden. Auch Eucharistiefeiern sollen ihnen die Messordnung näher bringen. Sich wiederholende Rituale (Antworten, Handlungen, Verhaltensweisen) werden regelmäßig mit den Kindern eingeübt.

Die 1. und 2. Schuljahre haben bei besonderen Anlässen die Gelegenheit, durch Kirchenbesuche die liturgischen Räume kennenzulernen und sich mit religiösen Grundsätzen vertraut zu machen. Auch diese Termine werden begleitet von der Pastoralreferentin bzw. von einem Geistlichen.

Vor Weihnachten und Ostern finden feierliche Gottesdienste für alle Kinder statt.

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