Offener Ganztag

Wochenplan OGS für das Schuljahr 2013/2014

Dieser Wochenplan ist noch nicht für das Schuljahr 2014/2015 aktualisiert.
Den aktualisierten Plan finden Sie demnächst an dieser Stelle ...

MontagDienstagMittwochDonnerstagFreitag

11.45-14.00

Mittagessen / freies Spiel / Angebote in den Gruppen

11.45-14.00

Mittagessen / freies Spiel / Angebote in den Gruppen

11.45-14.00

Mittagessen / freies Spiel / Angebote in den Gruppen

11.45-14.00

Mittagessen / freies Spiel / Angebote in den Gruppen

11.45-14.00

Mittagessen

14.00-14.45

Lernzeit

14.00-14.45

Lernzeit

14.00-14.45

Lernzeit

14.00-14.45

Lernzeit

13.00-16.00

Backen
Frau Belen

15.00-16.00

Gestalten mit Textilien "Nähstübchen"
Frau Papadopoulou

14.50-16.00 (2x im Monat)

Büchereitag
Frau Nell

15.00-16.00

Fußball Gruppe 1/2
Herr Peickert

15.00-16.00

Kommunionsvorbereitung
Frau Nell

14.00-15.15

Traumfänger
Frau Telidis

15.00-16.00

Interkulturelles Projekt
Frau Nell
Wolff

15.00-16.00

Fußball Gruppe 3/4
Hr. Trevisan

15.00-16.00 (14 tägig)

Bauspielplatz
Frau Schuries

15.00-16.00 (14 tägig)

Bauspielplatz
Frau Schuries

12.30-16.00

Offenes Werken / Bauspielplatz
Frau Schuries

15.00-16.00

Ringen und Raufen
TSV Bayer
Herr Münsterer

15.00-16.00

Töpfern u. Modellieren
Frau Deitz

15.00-16.00

Filmprojekt
Frau Schmitz

14.30-16.00

Kunst
Frau Rieger

14.00-15.00

Cheerleading Gruppe 1
TSV Bayer

 

15.00-16.00

Jungengruppe
Hr. Wagner

 

15.00-15.45

KidS-Akademie Gruppe 1/2
TSV Bayer

15.00-16.00

Cheerleading Gruppe 2
TSV Bayer

     

15.45-16.30

KidS-Akademie Gruppe 3/4
TSV Bayer

14.30-16.00

Kochen und Ernährung
Frau Thiel/Menzel

     

15.00-16.00

Lesespaß
Frau Walter

14.00-15.00
15.00-16.00

Schach
Frau Rieger

Auftrag der offenen Ganztagsschule

Mit der Einrichtung der Offenen Ganztagsschule in Nordrhein-Westfalen verfolgt die Landesregierung mehrere Ziele bzw. entsteht folgender grundsätzlicher Auftrag:

Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, insbesondere für berufstätige Frauen und Alleinerziehende

Öffnung von Schule im Sozialraum und Kooperation mit anderen Partnern

Verbesserung und Veränderung der Lehr- und Lernkultur

Chancengleichheit insbesondere für bildungsbenachteiligte Kinder

Lebensweltorientierung der Angebote und Beteiligung von Kinder und Eltern

Ziele der pädagogischen Arbeit

Damit die o.g. Intention der OGS erreicht wird, leiten wir daraus folgende Ziele für unsere pädagogische Arbeit ab:

Wir unterstützen die Eltern dabei, dass die uns anvertrauten Kinder zu selbstbewussten, verantwortungsvollen und sich sozialverhaltenden Persönlichkeiten heranreifen. Dabei sollen sich alle Kinder, gleich welcher Nation oder Religion, angenommen fühlen. Die Vermittlung von christlich-ethischen Grundwerten ist dabei unerlässlich. Es ist uns wichtig, Werte wie Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit zu vermitteln und die emotionale Kompetenz zu fördern. Die Kinder sollen soziale Kompetenzen wie Fairness, Kompromissbereitschaft, Teilen, Helfen, Unterstützen, Rücksicht, Respekt, Freundschaft und Toleranz entwickeln. Des Weiteren sollen die Kinder zu motiviertem und eigenständigem Lernen angeleitet werden. Dabei wollen wir die kognitiven Fähigkeiten fördern, wobei die Kinder ihre Stärken entwickeln und erkennen sollen. Bei Schwächen erhalten sie Hilfestellungen. Es wird den Kindern Raum gegeben, ihre Phantasie und Kreativität auszuleben. Ebenso wird die Motorik und die Sinneswahrnehmung gestärkt.

Zielgruppe für die OGS sind alle SchülerInnen der Katholischen Grundschule Möwenschule (KGS) und der Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Dönhoffstraße. Die Kinder werden z.Zt. in neun offenen Stammgruppen nach dem situativen Ansatz, d.h. den Bedürfnissen der Kinder entsprechend betreut. Zusätzlich haben sie in der Regel immer die Möglichkeit das Außengelände (Schulhof und Sportplatz) während der OGS-Zeiten unter Aufsicht zu nutzen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt besuchen 250 Kinder beider Schulen die OGS.

Um diese Ziele zu erreichen, verbessern wir stetig unsere Arbeitsweisen und Konzepte. Dabei beziehen wir die Kompetenzen aller MitarbeiterInnnen mit ein. Die Fortbildung und Qualifizierung des Personals ist ein zentraler Punkt unserer Qualitätsverbesserung.

Öffnungszeiten

Die Regelbetreuungszeit in der OGS erstreckt sich von 11.45 Uhr bis 16.00 Uhr. Für die Zeit von 7.30 Uhr bis 8.00 Uhr und 16.00 Uhr bis 16.30 Uhr ist eine Früh- bzw. Spätbetreuung eingerichtet. Die Kinder können zu vereinbarten Zeiten abgeholt werden, oder gehen allein nach Hause, frühestens jedoch um 15.00 Uhr. Von 8.00 Uhr bis 11.45 Uhr gewährleistet die Schule die Betreuung. An schulfreien Tagen (bewegliche Ferientage) bietet die OGS Betreuung von 7.30 Uhr bis 16.30 Uhr an.

Mittagessen

Einen wesentlichen Bestandteil des Tagesablaufes stellt das gemeinsame Mittagessen dar. Das Essen wird durch eine Metzgerei geliefert und soll von den Eltern für ihre Kinder gebucht werden. In Ausnahmefällen besteht auch die Möglichkeit der Selbstversorgung.

In offenen Gruppen wird in der Mensa gegessen. Dabei haben die Kinder die Möglichkeit selbst zu entscheiden, wann sie in der Zeit zwischen 11.45 Uhr und 14.15 Uhr essen wollen. Wir legen Wert auf vernünftiges Benehmen, wie zum Beispiel angemessene Tischlautstärke und adäquater Umgang mit dem Besteck. Mindestens eine Mitarbeiterin begleitet die Kinder während der Essenszeit. Den Kindern wird Verantwortung übertragen, indem sie ihr Geschirr selbst abräumen und die Tische säubern. Für die Kinder stellt die Mittagsmahlzeit die Möglichkeit dar, zur Ruhe zu kommen, sich vom Schulvormittag zu erholen, sich zu stärken und mit anderen Kindern und den MitarbeiterInnen zu sprechen.

Ein Essensvertrag wird mit der Stadt Leverkusen geschlossen. Der Beitrag richtet sich nach dem Einkommen der Eltern und beträgt max. 42,00 € pro Monat und wird von der Stadt Leverkusen eingezogen.

Hausaufgaben in der Lernzeit

Die OGS verfolgt das Anliegen, das Kind in seiner Gesamtentwicklung - zu der auch der schulische Leistungsbereich gehört - bestmöglich zu fördern. Sie ist aber kein Nachhilfe- oder Lernstudio. Bei den Hausaufgaben sind uns folgende Aspekte wichtig:

Wir sorgen für eine ruhige, reizarme und angemessene Arbeitsatmosphäre mit festen Zeiten, Räumen und Personen. Dabei stehen wir dem Kind als Ansprechpartner zur Verfügung, korrigieren stichprobenartig und leiten es zum selbstständigen Arbeiten an. Wir ermutigen die Kinder aber auch zur gegenseitigen Hilfestellung und Partnerarbeit. Wichtig ist uns, dass die Kinder den Erfolg bei ihren Hausaufgaben erfahren und eine positive Einstellung und Eigenverantwortung entwickeln.

Die Hausaufgabenzeit wird gemäß den kultusministeriellen Richtlinien eingehalten, um die Motivation aufrecht zu erhalten. Wenn Kinder in dieser Zeit nicht fertig werden können, wird dies mit den LehrerInnen der Schule kommuniziert. Wir besprechen uns mit Eltern über Schwierigkeiten und Erfolge ihres Kindes bei der Erledigung der Hausaufgaben und klären die Beteiligung der Eltern ab. Die Eltern sollen grundsätzlich die Hausaufgaben mit ihren Kindern besprechen, um Interesse und Wertschätzung zu zeigen. Wir besprechen mit den Kindern Regeln und Verantwortlichkeiten, wonach Kinder auch bei wiederholtem Stören ausgeschlossen werden können. Die Hausaufgaben werden in separaten Klassenräumen jeweils von einer LehrerIn oder ErzieherIn beaufsichtigt. Die Gruppengröße liegt z.Zt. bei ca. 8 Kindern. Integrationsstunden und Sprachförderung werden von den LehrerInnnen durchgeführt und runden die individuelle Förderung ab.

Rhythmisierte Lernzeit

Mit dem Beginn des Schuljahres 2013/2014 wurde in der Zeit von 14.15 Uhr bis 15.00 Uhr eine tägliche, rhythmisierte Lernzeit eingeführt, an der alle Schüler und Schülerinnen, die die OGS besuchen, verbindlich teilnehmen müssen. Bis zu drei MitarbeiterInnen pro Gruppe, Erzieher, Lehrer, Sonderpädagogen, u.a., arbeiten in dieser Zeit in aufgeteilten Kleingruppen mit max. zehn Kindern an den Hausaufgaben, beschäftigen sich mit Projektarbeit oder fördern lernschwache Schüler und Schülerinnen.

Freispiel

Das freie Spiel hat ebenfalls einen hohen Stellenwert in der OGS. Im freien Spiel können die Kinder ihren eigenen Interessen, Fertigkeiten und Fähigkeiten nachgehen und dabei ihre Spielpartner selbst aussuchen. Es gibt viele Möglichkeiten die vorhandenen Spielzeuge, Medien, Räume und das Gelände der OGS zu nutzen. Die MitarbeiterInnen stehen als Ansprechpartner zur Verfügung und sorgen für die entsprechenden Rahmenbedingungen, die die Phantasie der Kinder unterstützen.

Förderung

Die OGS soll ein Ort des Lernens und des Spielens sein. Hierzu ist eine verlässliche und vertrauensvolle Beziehung zu den MitarbeiterInnen notwendig. Jedes Kind soll seinen Fähigkeiten, Bedürfnissen und Interessen entsprechend in folgenden Bereichen gefordert und gefördert werden:

Kognitive Kompetenz

Soziale und emotionale Kompetenz

Kreativ-musische Kompetenz

Motorische Kompetenz

Dafür werden jährlich wechselnd beispielhaft folgende AGs angeboten (Angebote von LehrerInnen, ErzieherInnen und außerschulischen Kooperationspartnern, halbjährlich wechselnde Teilnehmer, nach Anmeldung und „Schnupperstunde“ verpflichtend):

Kids-Akademie

Töpfern

Basketball

Kochen u. Ernährung

Traumfänger

Theater

Schach

Backen

Offenes Werken und Bauen

Cheerleader

Tanzen

Fußball 1./2, Klasse und 3./4. Klasse, Jungen u. Mädchen

Erstkommunionsunterricht

Bauspielplatz

Jungengruppe

Fahrrad

Nähen

Märchen

Lesen

Kinderbeteiligung

Wir nehmen die Kinder als Person ernst und berücksichtigen ihre Interessen und Bedürfnisse. Vorhandene Fähigkeiten und Fertigkeiten werden beachtet und positiv gewürdigt. Eigene kreative Ideen der SchüerInnen werden aufgenommen und beleben dabei die didaktisch geplanten Lernschritte. Das Team der OGS lebt dabei die Grundzüge einer Demokratie vor. Gruppensitzungen, Abstimmungen und die Berücksichtigung von Spielideen der Kinder sind dabei fester Bestandteil des OGS-Alltags. Gewählte Gruppensprecher vertreten die Interessen der Kinder im OGS-Rat.

Ferienangebote

Die OGS bietet zu folgenden Ferienterminen Betreuung an:

In den Oster- und Herbstferien jeweils in der ersten Woche

In den Sommerferien die ersten drei Wochen

Während dieser Zeit unternehmen wir Ausflüge und veranstalten Projekte. Ziel ist es auch, durch die Nutzung außerschulischer Orte, Räume sowie kindgerechter, attraktiver Angebote einen echten Ferien- und Erlebnischarakter für die Kinder zu erreichen. Die Ferienbetreuung findet täglich von 7.30 Uhr bis 16.30 Uhr statt. Die Eltern müssen z.Zt. einen Kostenbeitrag von 6,- € inklusive Verpflegung pro Tag dafür entrichten.

Pädagogisch-strukturelle Schwerpunkte (Schuljahresbezogene Ziele)

4.1 Stärkung der Zusammenarbeit aller an Schule beteiligten Mitarbeiter

Im nächsten Schuljahr wird eine gemeinsame Projektwoche mit GGS – KGS – OGS stattfinden, damit die Verzahnung Vormittag und Nachmittag noch intensiver wird. In dieser Projektwoche werden Themen, die am Vormittag angefangen werden am Nachmittag weitergeführt oder intensiviert. Außerdem findet eine Ausweitung der Themen in vielfältiger Art am Nachmittag statt.

               Das Thema der Projektwoche lautet: „FIT und LECKER“

4.2 Bildungsbereich Naturwissenschaft und Technik

Die Nutzung der Lernwerkstatt wird effizienter gestaltet. Im          Vormittagsbereich wird es feste Stunden im Stundenplan geben für die Themenerarbeitung in der Lernwerkstatt. Im Nachmittagsbereich werden diese Projekte weiter geführt und Zusatzprojekte angeboten.

Eine wöchentliche naturwissenschaftliche AG fördert die Experimentierfreude der Kinder. Die Ausstattung der Lernwerkstatt bietet hierfür den geeigneten Rahmen.

4.3 Sprachförderung GGS

Die GGS hat im vergangen Schuljahr an einer DEMEK-Fortbildung teilgenommen. Am Vormittag wird die Grammatikalisierung mit der Demek-Methode durchgeführt. Es wird angestrebt eine intensive Weiterentwicklung mit ErzieherInnen und LehrerInnen durchzuführen, um im Rahmen der Lernzeit hieran anzuknüpfen.

Desweitern wird eine Theater-AG eingerichtet, um die sprachliche Kreativität zu fördern. Diese Gruppe wird aus Kindern mit und ohne Förderbedarf zusammengesetzt.

Eine Lese-AG wird die Lesekompetenz der Kinder fördern und die Freude am Buch stärken durch Aktivitäten wie:

Vorlesen und Besprechen von Umweltliteratur

Rollenspiele

Hintergrundinformationen und Diskussionen relevanter Themen

4.4 Sprachförderung KGS

Durch das vielseitige und gut durchdachte Montessori-Sprach-Material sind die Bereiche Lesen und Vertiefung der Ausdrucksfähigkeit und der Grammatik im Unterricht unserer Schule sehr gut abgedeckt. Auch eine Wortschatzerweiterung ist Teil der Leseförderung. Dennoch gehen die erarbeiteten Inhalte bei immer weniger Kindern in den täglichen Sprachgebrauch über. Um den aktiven Wortschatz der Kinder zu erweitern und eine angemessene Sprache zu trainieren, sind folgende Angebote am Nachmittag geplant:

Literatur AG:
Zu dem Bilderbuch `Als Adam Engelbrecht so richtig wütend wurde´ von Astrid Lindgren wird in dieser AG vorgelesen, gelesen, nacherzählt, Sprachübungen durchgeführt, Sätze zerlegt und verändert, Wörter gesammelt, gemalt und gebastelt. Den Abschluss bildet ein Lesetagebuch.

Satzgestaltungs-AG:
Mit Hilfe der Sterntabelle und anderen Montessori-Sprachmaterialien wird den Kindern der Aufbau von Sätzen und die Satzerweiterung vermittelt. Das geschieht im Sinne der Wortschatzerweiterung und der Grammatikalisierung.

Märchen AG:
Das Lesen von Märchen wird durch künstlerische Aktivitäten, Theaterspiel, Hörspiel erweitert.

Vortrags AG:
Kinder lernen in dieser AG kleine Vorträge zu einem Thema zu entwickeln, das ihnen Spaß macht. Die Texte werden dann vor der Gruppe vorgetragen.

4.5 Psychomotorische Förderung

Im nächsten Schuljahr wird die Motopädieförderung mit Frau Hackethal weiter durchgeführt. Kindern mit motorischen Schwierigkeiten wird hier geholfen den Schulalltag zu bewältigen. Die Gruppe wird aus ca. 8 Kindern bestehen.

Beim Inklusionsprojekt Bauspielplatz / Werken werden im nächsten Schuljahr Kinder mit und ohne Förderbedarf gemeinsam Projekte durchführen und den Bauspielplatz weiter gestalten und nutzen. Im Anschluss an die erfolgten Arbeiten die Erzähl- und Berichtskompetenz der Kinder gefördert. Ebenso werden der Gebrauch von Fachsprache erweitert.

Geplant ist eine Wing Tsjun Gruppe die die Stärkung des Selbstbewusstseins unterstützt. Das Hauptziel dieses Kurses ist eine generelle positive Verhaltensänderung, um die Sozialkompetenz zu fördern.

Zeiten der Entspannung in einem Ruheraum (Bücherei) bieten den Kindern Rückzugsmöglichkeiten.

4.6 Training der Sozialkompetenz

Demselben Ziel dient auch ein Projekt zur Stärkung der Sozialkompetenz, das sowohl am Vormittag als auch am Nachmittag den Kindern helfen soll, im System Schule besser klar zu kommen. Es wird mit Herrn Pankow (Schulsozialarbeiter) und Hr. Peickert (Leiter OGS) in Absprache mit den Kindern entwickelt.

Die soziale Gruppenarbeit in der OGS soll folgende Felder abdecken:

Streitschlichtung

Verhalten in Konfliktsituationen

Vertrauensbildung

Einhalten der Schulregeln

4.7 Lernzeit

Die inhaltliche Gestaltung der Lernzeit wird weiter entwickelt. Kinder, die besondere Förderung brauchen, werden individuelle Hilfen in Kleingruppen erhalten. Siehe dazu: 4.8 Fördergruppenkonzept im Nachmittagsangebot an der GGS Dönhoffstraße

Die Rückmeldungen bzw. die Zusammenarbeit der Beteiligten an der Lernzeit werden durch Bereitstellung von Zeitfenstern zur Besprechung optimiert. Einmal im Monat wird dafür ein Teil der Konferenz/Teamzeit gemeinsam mit den Gruppenleiterinnen und Klassenlehrerinnen als Forum für Gespräche genutzt.

Zu Beginn jedes Schuljahres und dann nach Bedarf treffen sich die Gruppenleiter der OGS-Gruppen mit den KlassenlehrerInnen der jeweiligen Gruppe um die Organisation für die Gruppe abzustimmen.

Außerdem soll am Ende jeder Woche der KlassenlehrerInn die Rückmeldemappen aus der Lernzeit sichten, um sich einen Überblick zu verschaffen, wie die Hausaufgaben von den Kindern bearbeitet worden sind. Dabei erhält man auch die Rückmeldung, ob die Kinder Probleme mit den Aufgaben hatten oder gezielt Zusatzaufgaben brauchen.

4.8 Fördergruppenkonzept im Nachmittagsangebot an der GGS Dönhoffstraße

Konzeptentwicklung:

Schülerinnen und Schüler mit hohem Förderbedarf werden auch am Nachmittag in der Betreuung ein spezielles Förderangebot erhalten. Zusammen mit der OGS Mitarbeiterin Frau Schuries und der Förderschullehrerin der GGS Dönhoffstraße Frau Jansen wurde ein Konzept entwickelt.

Zunächst wurde der Bedarf ermittelt und eine Liste der Kinder mit hohem Förderbedarf erstellt. Im diesem Schuljahr besuchten 24 Kinder mit erhöhtem Förderbedarf den Ganztag. Es wurde mit Hilfe von informellen Testungen ermittelt, wo genau ihr Förderbedarf liegt. Anhand der Ergebnisse konnten vier Gruppen gebildet werden.

Ziele:

Die Schülerinnen und Schüler erhalten eine individuelle Förderung in einer Kleingruppe von max. 6 Kindern.

Umfang:

Einmal pro Woche je 45 Minuten je Gruppe.

Inhalte:

Handlungsorientierte und lebensweltorientierte Förderangebote stehen im Vordergrund. Im wesentlichen basiert der Förderbedarf der Schülerinnen und Schüler in den Bereichen:

Motorik (Feinmotorik)

Wahrnehmung (taktile, kinästhetische, visuelle Wahrnehmung und Handlungsplanung)

Lern- und Arbeitsverhalten (Motivation, Arbeitshaltung, Arbeitsprozess, Selbstbestärkung und -bewertung)

Sozialverhalten und Emotionalität (Kooperationsfähigkeit, Regelverhalten, Konfliktverhalten, Kritikfähigkeit, Emotionale Stabilität, Umgang mit Emotionen, Zutrauen versus Ängste)

Im Rahmen der Arbeitsangebote der Lernwerkstatt entwickelten wir für das 1. Halbjahr zwei Unterrichtseinheiten, die die o.g. Förderbereiche auffangen können.

Unterrichtseinheit – Gaston Chaissac, ein Künstler der Art Brut Szene

Unterrichtseinheit – Land Art

Zusammenarbeit und Kooperation

5.1 Zusammenarbeit im Team

In jeder Gruppe (ca. 28 Kinder) arbeiten in der Regel eine pädagogische Fachkraft (ErzieherIn, SozialpädagogIn o.ä.) mit einem Stundenumfang von bis zu 25 Stunden pro Woche als GruppenkoordinatorIn und zwei Ergänzungskräfte mit jeweils 10 Wochenstunden. Drei Küchenfachkräfte arbeiten im Wechsel täglich vier Stunden in der Küche. Ein Dipl. Sozialpädagoge übernimmt die Gesamtleitung für die OGS an unseren Schulen. Das Team der OGS kommt in der Regel alle vier Wochen zusammen, um interne Abläufe, wie Organisation, Aufgabenverteilung etc. zu besprechen. Täglich treffen sich die Gruppenleitungen und Leitung zu einer kurzen Tagesbesprechung. Hier ist sowohl Raum für die Besprechung und den Austausch pädagogischer Interventionen für die Gesamtgruppe, als auch für einzelne Kinder (Fallbesprechung). Die Befindlichkeit und die Zusammenarbeit im Team wird regelmäßig thematisiert, um Transparenz, Effektivität und Zufriedenheit zu erhalten. Im Team werden auch Inhalte aus Fortbildungen an die KollegInnen weitergegeben.

5.2 Zusammenarbeit mit Eltern

Die Zusammenarbeit mit Eltern ist wesentlicher Bestandteil unserer OGS. MitarbeiterInnen und Eltern stehen im Idealfall in ständigem Kontakt. Dabei gibt es verschiedene Arten des Austausches. Hier besteht die Möglichkeit der sogenannten „Tür- und Angelgespräche“, bei denen kurzfristig aktuelle Geschehnisse besprochen und Informationen weitergegeben werden. Aber auch individuelle Elterngespräche werden den Eltern angeboten. Sie bieten die Möglichkeit, intensiv über ihre Kinder zu sprechen und ggf. mit den Eltern einen besonderen Handlungsbedarf festzustellen und zu erarbeiten. Diese Gespräche finden abseits des Gruppengeschehens und nach Terminvereinbarung statt. Durch Elternbriefe und Aushänge am Infobrett werden Eltern über Neuigkeiten, bevorstehende Projekte, besondere Aktivitäten und den Essensplan informiert. Des Weiteren finden regelmäßig Elternabende statt. Wir streben eine Mitarbeit der Eltern bei Projekten und Feiern an. Davon profitieren Kinder, MitarbeiterInnen und die Eltern selbst.

5.3 Zusammenarbeit mit der Schule

Eine ständige Kommunikation mit der Schule (LehrerInnen und Schulleitungen) und dem Träger sowie den MitarbeiterInnen der OGS ist unerlässlich und wichtig:

Regelmäßige Jour-Fixe Treffen von Schulleitung, Träger und OGS-Leitung zur Klärung und Sicherung der strukturellen Rahmenbedingungen

Bedarfsgerechte Teilnahme der OGS-Leitung an Lehrerkonferenzen und der Schulleitung an OGS-Konferenzen

Gemeinsame Planungskonferenzen mit zusätzlichen Vertretern

Gemeinsame Fortbildungen

Regelmäßiger Austausch zwischen LehrerInnen und des OGS-Teams

Hospitationen im Unterricht

Lehrerstunden im Nachmittagsangebot, in der Lernzeit

Gemeinsames Führen von Elterngesprächen

Gemeinsame Kooperation mit Behörden, z.B. Jugendamt

5.4. Kooperation mit externen Partnern

Damit das Angebot in der OGS lebendig bleibt und unterschiedliche Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten ausgeschöpft werden, kooperieren

wir mit unterschiedlichen externen Partnern. So können wir alle Lebensbereiche der Kinder integrieren und an ihren Lebenswelten anknüpfen.

Wir streben eine produktive Kooperation mit folgenden Institutionen an:

Kirchengemeinde Wiesdorf

Naturgut Ophoven

Musikschule Leverkusen

TSV Bayer 04

Rahmenbedingungen

6.1 Finanzierung

Die OGS wird durch Mittel des Landes, durch Zuschüsse der Stadt Leverkusen und Elternbeiträge finanziert. Die Elternbeiträge richten sich nach dem Einkommen der Eltern und betragen max. 150,00 € pro Kind und Monat. Bei Geschwisterkindern in der OGS, bzw. in anderen Betreuungseinrichtungen der Stadt Leverkusen, reduzieren sich die Kosten. Der Betreuungsvertrag wird mit der Stadt Leverkusen geschlossen.

6.2 Träger

Die Katholische Jugendagentur Leverkusen, Rhein-Berg, Oberberg gGmbH ist ein anerkannter Träger der freien Jugendhilfe in Leverkusen. Neben der GGS/KGS Dönhoffstr. sind 2 weitere Standorte von Grundschulen in Leverkusen in der Trägerschaft der KJA LRO. Mit Beginn des Schuljahres 2007/2008 übernahm die gGmbH die Trägerschaft in der Dönhoffstraße.

Seit 1978 bieten die KJA LRO eine vielfältige und den jeweiligen Bedarfen angepasste Palette von jugendpastoralen Angeboten der offenen, sozialräumlichen Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit und erzieherische Hilfen. Ziel der Arbeit ist es, jungen Menschen Begleitung und Hilfen anzubieten, damit ihr Leben gelingt und sie sich zu selbstbestimmten Persönlichkeiten entwickeln, die in der Lage sind am wirtschaftlichen, sozialen, gesellschaftlichen und kirchlichen Leben verantwortlich mitzuwirken.

6.3 Räume

Drei Gruppenräume und die Mensa stehen ausschließlich für die OGS in einem separaten Gebäude zur Verfügung. Zwei weitere Räume wurden zu Konzeptionsräumen umgestaltet. In einem ist die Lernwerkstatt der Schule untergebracht, im Zweiten wurde ein Lese- und Ruheraum eingerichtet. Fünf Klassenräume( 3 KGS, 2 GGS) sind zu Ganztagsklassenräumen umgestaltet worden. Ein weiterer Gruppenraum befindet sich im GGS Gebäude. Um die o.g. pädagogischen Ziele zu erreichen, unterscheiden sich die Räume der OGS in der Struktur und Einrichtung deutlich von Klassenräumen. Die Ausstattung der Räume gestalten wir so, dass sie den Bedürfnissen der Kinder nach Lernen, Bewegung, Aktivität, Geborgenheit, Ruhe und Rückzug entsprechen. Die Kinder sollen sich dort wohlfühlen. Für gezielte Angebote werden weitere Räume der Schule, wie Turnhalle, Aula, Klassenräume und Schulhof genutzt.

6.4 Ausstattung

Die Ausstattung der OGS richtet sich nach den Bedürfnissen der pädagogischen Arbeit vor Ort und wird vom Schulträger finanziert. Dabei werden die oben angeführten Überlegungen unter Punkt 5.3 konsequent weitergeführt. Entsprechend soll die Ausstattung bei Bedarf erneuert und ergänzt werden.

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